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Zahnerhaltung

Minimalinvasive Zahnheilkunde

Unser oberstes Ziel ist die Gesunderhaltung der natürlichen Zähne durch Prophylaxe, denn keine Behandlung wird jemals so gut funktionieren wie das, was die Natur gemacht hat.
Zur Prophylaxe gehören auch regelmässige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen um eventuelle Karies frühzeitig zu erkennen. Denn je früher eine Karies erkannt wird, desto schonender, schneller und günstiger lässt sie sich behandeln.

Dieser Behandlungsgrundsatz wird minimalinvasive Zahnheilkunde genannt, und hat zum Ziel möglichst viel gesunde Zahnsubstanz zu erhalten. Minimalinvasiv bezieht sich nicht nur auf die Früherkennung von Karies sondern auch auf die Behandlung bereits erkrankter Zähne. Dank grosser Fortschritte in der Materialforschung (insbesondere zu Kunststoffen und Keramiken) als auch der dentalen Klebetechnik müssen heute Zähne für schönen und dauerhaften Restaurationen nicht mehr umfassend präpariert werden. Mit anderen Worten: Stark reduzierte Zähne oder Zahnstümpfe gehören in der modernen Zahnmedizin der Vergangenheit an. Oft können sogar langlebige Restaurationen ohne eine Präparation des Zahnes erzielt werden. Diese Methoden erfordern viel Fachwissen des Behandlers und fachspezifische Weiterbildungen.

Füllungsmaterialien

Zahnästhetik ist heute auch bei Zahnfüllungen gefragt. Aber nicht nur das, sondern auch die gesundheitliche Verträglichkeit des Füllmaterials steht bei uns und unseren Patienten im Vordergrund. Auf Grund der kontroversen Diskussion über Amalgam verzichten wir auf den Einsatz dieses Materials. Andere, inzwischen ebenso langlebige und ästhetisch anspruchsvollere Materialen wie beispielsweise Komposit- oder Keramikfüllungen, ersetzen den Einsatz von Amalgam.

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Komposit...

… (composite, engl. = zusammengesetzt) wird umgangssprachlich als zahnfarbener Kunststoff bezeichnet, auch wenn es sich dabei schon lang nicht mehr um zahnfarbene Kunststoffe im herkömmlichen Sinn handelt, sondern vielmehr um Hightech-­Verbundwerkstoffe. Der Hauptanteil – ungefähr 80 % des Materials – besteht aus kleinsten Keramik-, Glas- und Quarzpartikeln, während der eigentliche Kunststoffanteil bei den modernen Füllmaterialien heute nur noch etwa 20 % ausmacht. Dadurch ist die Restauration viel stabiler als die von früher bekannte Kunststoff-Füllung.

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Keramik...

… ist das Material, was in seinen optischen, chemischen, mechanischen und biologischen Eigenschaften dem natürlichen Zahnschmelz am ähnlichsten ist.
Keramiken wurden bereits seit 200 Jahren für die Herstellung von Prothesenzähnen genutzt und seitdem ständig weiterentwickelt. Ein bewährter und erprobter Werkstoff also, der sich vor allem durch seine exzellente Ästhetik und biologische Verträglichkeit auszeichnet.

  • Bedingt durch ihre Transluzenz wird ein großer Teil des einfallenden Lichts in die Keramik hineingeleitet. Es kommt zum so genannten „Chamäleoneffekt“. Die Restauration passt sich hierbei der Umgebungsfarbe an.
  • Die chemische und Korrosionsbeständigkeit verhindern biochemische und allergische Reaktionen des Organismus. Die Keramik ist unter Anwendungsbedingungen absolut ungiftig.
  • Die modernen HighTech Keramiken sind von hoher Festigkeit und ermöglichen eine sehr präzise Verarbeitung. Keramiken eignet sich deshalb für die Herstellung von Inlays und Veneers genauso wie für Teil- und Vollkronen.
  • Der Vorteil beim Einsetzen der Keramik: Dank einer speziellen Klebetechnik (Adhäsiv-Technik) gehen die vollkeramischen Restaurationen mit der Zahnsubstanz einen derart festen Verbund ein, dass der Zahn stabilisiert wird.

Mehr über die Anwendung von Keramik in unserer Praxis finden Sie unter dem Thema Prothetik – CEREC (CAD/CAM)

Amalgamsanierung – Tauschen Sie alte Amalgamfüllungen aus.

 

Immer mehr Patienten wünschen sich die Langlebigkeit ihrer alten Amalgamfüllungen mit einem biologisch unbedenklichen und ästhetischen Material. Keramikinlays markieren hierbei in funktioneller und ästhetischer Hinsicht die Spitze der zur Verfügung stehenden Alternativen.

Drei Gründe für die Entfernung von Amalgam

 

  1. Amalgam enthält Quecksilber, ein Schwermetall, dass sich ins Fettgewebe des Körpers und ins zentrale Nervensystem einlagert. Durch jahrelange Anreicherung können die Quecksilberverbindungen zu uncharakteristischen Symptomen wie Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit und Müdigkeit führen. Bei Schwangeren und Kindern unter 6 Jahren sind Amalgamfüllungen daher durch das Gesundheitsministerium untersagt.
  2. Amalgamfüllungen schrumpfen durch die Abgabe von Quecksilber, sinken in die Zahnkavität ein und wirken dadurch wie ein Keil. Nicht selten sieht man nach Entfernung der alten Füllung eine Spaltlinie, schlimmer ist ein gebrochener Zahn.
  3. Im sichtbaren Bereich wirkt die silberne bis dunkelgraue Farbe des Amalgams sehr unästhetisch.

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