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Kieferorthopädie

Schöne, gerade Zähne sind nicht nur Ausdruck von Attraktivität, sondern auch Voraussetzung für lebenslanges, störungsfreies Kauen und Sprechen. Zahn- und Kieferfehlstellungen sollten daher bereits im Kinder- bzw. Jugendalter korrigiert werden – auf diese Weise können wir zudem das natürliche Kieferwachstum für die Therapie nutzen.

Kinder und Jugendliche

Ein gesundes Milchgebiss ist Platzhalter für die bleibenden Zähne. Fallen die Milchzähne zu früh aus, können Zahnfehlstellungen auftreten. Zudem können erbliche Vorbelastungen, aber auch ein Missverhältnis zwischen Zahn- und Kiefergröße oder zwischen Ober- und Unterkiefergröße Fehlentwicklungen auslösen.

Kleinere Mängel beeinträchtigen den ästhetischen Eindruck. Größere Abweichungen bedürfen aus gesundheitlichen Gründen einer Behandlung, da Probleme beim Sprechen, Essen und Kauen auftreten können, mit negativen Folgen sowohl für die Erhaltung einzelner Zähne, das Kiefergelenk aber auch für den Gesamtzustand des Patienten.

Der Weg zum Kieferorthopäden zur rechten Zeit kann gesundheitliche Schäden bei Kindern vermeiden! Eine gute Hilfe ist hierbei der regelmäßige Zahnarztbesuch.

 

Erwachsene

Patienten mit schönen Zähnen lächeln öfter.

Zahnmedizin und Kieferorthopädie sind zwei Fachdisziplinen, die untrennbar zusammengehören. Schöne, gesunde und gerade Zähne auch im Erwachsenenalter sind das Ergebnis einer funktionierenden Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten und Kieferorthopäden.

Auch als Erwachsener kann man sich noch mit guten Erfolgsaussichten dem Kieferorthopäden anvertrauen. Eine erfolgreiche kieferorthopädische Behandlung führt am Ende immer zu gesteigertem Selbstbewusstsein, Schönheit und Wohlbefinden.

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Kieferorthopädische Diagnose

Vor jeder kieferorthopädischen Therapie steht eine sorgfältige und umfassende Diagnose. Sie ist bei Kindern und Erwachsenen weitgehend gleich und umfasst in der Regel folgende Schritte:

  • Krankengeschichte (Anamnese)
  • Entwicklungsstand bei Kindern (Allgemeinbefund)
  • Aussehen des Gesichts, im Profil und von vorn (extraoraler Befund)
  • Untersuchung von Mundgesundheit, Zähnen, Kieferknochen, Mundhygiene und weiterer Strukturen im Mund (intraoraler Befund)
  • Röntgenaufnahmen: Panoramaaufnahme, Fern-Röntgen-Seitenaufnahme (FRS), gegebenenfalls Handwurzelaufnahme (Kinder und Jugendliche)
  • Bei Kindern eine zusätzliche Wachstumsanalyse
  • Erstellung von Kiefermodellen
  • In der Regel eine Fotoanalyse
  • Gegebenenfalls eine Funktionsanalyse

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden zu diagnostischen Unterlagen (Anfangsunterlagen) zusammengefasst, in denen die individuelle Fehlstellung genau beschrieben ist. Als Basis dienen die Angle-Klassen. Mit Hilfe der diagnostischen Unterlagen werden die Therapieschritte geplant und ein Heil- und Kostenplan erstellt. Ausgehend vom Befund werden die entsprechend passenden Therapiegeräte ausgewählt

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Kieferorthopädische Behandlungsmöglichkeiten:

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Frühbehandlung

Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien im Milchgebiss werden fast immer durch Lutschgewohnheiten (Daumen, Finger, Lippen oder Nuckelflasche) oder durch Fehlfunktionen der Zunge (Zungenbeißen oder -pressen, falsches Schlucken) verursacht. Das heißt: Sie sind nicht angeboren, sondern werden nach der Geburt erworben. Eine kieferorthopädische Frühbehandlung hilft, dass Fehlfunktionen nicht schlimmer werden, und vermeidet die Übertragung auf das bleibende Gebiss. Frühbehandlungen helfen schon nach wenigen Monaten. Spätere Langzeitbehandlungen entfallen oder sind weniger schwierig.

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Platzhalter bei vorzeitigem Verlust von Milchzähnen

Der vorzeitige Verlust von Milchzähnen führt zu Zahnstellungsanomalien: Die bleibenden Zähne wandern nach vorne und nehmen den Platz für die noch nicht durchgebrochenen Zähne ein. Ein Platzhalter hält den Durchbruchsraum offen und sichert den notwendigen Platz für die bleibenden Zähne.

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Herausnehmbare Zahnspangen

Mit herausnehmbaren Spangen behandelt man vor allem Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren. Je nach Spangendesign werden in dieser Zeit Wachstumsschübe des Kindes ausgenutzt, um das Wachstum unterentwickelter Kiefer und Kieferabschnitte zu fördern, oder um das Wachstum überentwickelte Kiefer zu hemmen. Der Vorteil ist die Herausnehmbarkeit, was eine optimale Mundhygiene ermöglicht.

Die Nachteile: Eventuell ist die herausnehmbare Spange leicht sprachbeeinflussend. Am Anfang und nach dem Stellen können leichte Druckschmerzen auftreten. Ausserdem erfordert eine Behandlung mit der herausnehmbaren Zahnspange diszipliniertes Tragen und ist damit von der Mitarbeit des Kindes abhängig. Des Weiteren können nicht alle Zahnfehlstellungen mit herausnehmbaren Apparaturen behoben werden.

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Festsitzende Zahnspangen

Dazu werden entweder Brackets auf die Zähne geklebt oder ringförmige Bänder und Brackets um die Zähne gelegt. Bänder und Brackets werden mit hochelastischen Drähten verbunden, die die Zähne dann an den vorgesehenen Platz bewegen. Damit die Behandlung optisch weniger auffällt, gibt es an Stelle der Metall- auch Keramikbrackets. Darüber hinaus besteht in vielen Fällen die Möglichkeit, die Brackets von der Innenseite an die Zähne zu kleben, so dass sie von aussen nicht sichtbar sind.

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Invisalign

Wenn Sie sich ein Lächeln wünschen, das Ihr Aussehen vorteilhaft verändert, dann ist Invisalign das Richtige für Sie. Während die klassische kieferorthopädische Behandlung für viele Patienten als sehr belastend und ästhetisch störend empfunden wird, bietet Invisalign klare Vorteile:

  • Keine Metalldrähte oder -bänder, die Reizungen im Mundraum verursachen, problemlose Mundhygiene und das Beste von Allem: kaum jemand wird merken, dass Sie in Behandlung sind.

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Sportmundschutz

Für Sportler, die auch an den Schutz ihrer Zähne denken! Der Mundschutz ist für Sie individuell hergestellt und bietet Ihnen Sicherheit bei gleichzeitigem Tragekomfort. Vorbeugen ist besser als heilen.

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Fr 9-16h

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