Implantologie / Oralchirurgie

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Weissheitszahnentfernung

Menschen haben normalerweise vier Weisheitszähne, die von Zahnärzten auch „Achter“ genannt werden. Bei manchen Menschen sind keine oder weniger Weisheitszähne im Kiefer angelegt, und nicht bei allen Menschen brechen diese Zähne durch.

Weisheitszähne können aus mehreren Gründen gezogen werden: Durch ihr Verbleiben im Kiefer werden eventuell die anderen Zähne verschoben. Darüber hinaus können Weisheitszähne leichter von Karies befallen werden und Ursache für schwere Entzündungen des Zahnfleisches sein. In einigen Fällen können Weisheitszähne im Kiefer bleiben. Voraussetzung ist, dass der Kiefer Platz genug bietet. Ob die Weisheitszähne entfernt werden müssen, sollte Ihr Oralchirurg oder Zahnarzt nach einer ausführlichen Untersuchung des Kiefers entscheiden.

In der Regel sollten Weisheitszähne möglichst frühzeitig, noch vor dem Herauswachsen aus dem Kiefer, entfernt werden, um die oben genannten Probleme von vorneherein zu vermeiden. Spätestens dann, wenn es durch die Weisheitszähne zur Entstehung von Schmerzen oder anderen gesundheitlichen Problemen kommt, führt an ihrer Entfernung häufig kein Weg vorbei.

Wird sie von einem erfahrenen und geübten Oralchirurgen oder Zahnarzt durchgeführt, ist die Entfernung der Weisheitszähne nicht schmerzhaft. Eine lokale Betäubung sorgt dafür, dass Sie während dem Eingriff nichts spüren. Im Anschluss helfen frühzeitig verabreichte Schmerzmittel. Untersuchungen haben gezeigt, dass deutlich weniger Tabletten benötigt werden, wenn sie eingenommen werden, bevor der Schmerz entstehen kann.

Zwei bis drei Tage nach der Weisheitszahn-Operation sollten Sie sich erholen und nach Möglichkeit keiner anstrengenden Tätigkeit nachgehen. Die regelmäßige Anwendung von Kühlpacks, die wir Ihnen nach der Operation mitgeben, hilft gegen Schwellungen. Darüber hinaus sollten geeignete Schmerzmittel eingenommen werden, um die Entstehung starker Schmerzen zu verhindern.

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Implantologie

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, auf denen der eigentliche Zahnersatz befestigt wird. Implantate tragen erheblich zum Wiedererlangen einer hohen Lebensqualität bei. Implantate ermöglichen es wieder problemlos lachen, essen und sprechen zu können. Die am besten untersuchten und langfristig bewährtesten Implantate sind aus Metall (Titan). Titan ist ein sehr bruchfestes und extrem körperverträgliches Metall, welches nicht mit dem Körpergewebe interagiert. Bis heute sind keine allergischen Reaktionen bei der Verwendung aufgetreten oder bekannt. Entscheidend für die Planung des Implantates ist es, wie der spätere Zahnersatz aussehen soll. Handelt es sich um eine Einzelzahnlücke so ist die Entscheidung eindeutig, das Implantat kann nur mit einer Krone kombiniert werden. Sobald nur noch wenige bis keine Zähne vorhanden sind muss zunächst die Form der prothetischen Versorgung geklärt werden. Danach richtet sich die Anzahl und die Position der zu setzenden Implantate.

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Periimplantitis - Vorsorge ist das A und O.

Die Hauptschwachstelle eines Implantats ist der Spalt zwischen Implantat und Zahnfleisch. Wenn Bakterien aus der Mundhöhle erst einmal in diesen Spalt vorgedrungen sind, ist es sehr schwierig sie von dort wieder zu entfernen. Der Körper reagiert mit Knochenabbau, was langfristig zum Verlust des Implantates führt. Um diesen Prozess frühzeitig zu verhindern, ist es wichtig dass Sie regelmässig und mindestens zweimal im Jahr eine professionellen Zahnreinigung durchführen lassen.

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Die Vorteile von implantatgetragenem Zahnersatz:

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Zahnästhetik

Der komplette natürliche Zahn inklusive Krone und Wurzel wird ersetzt. Dadurch wirkt Zahnersatz auf Implantaten besonders natürlich und ästhetisch. Der Zahnersatz wird selbstverständlich an Ihre individuelle Zahnfarbe angepasst.

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Kein Beschleifen der Nachbarzähne

Bei Implantaten – im Gegensatz zu Brücken – ist es nicht notwendig natürliche Zähne abzuschleifen. Ein Implantat hilft also gesunde, natürliche Zahnsubstanz zu erhalten.

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Stabiler Halt für Prothesen

Mit implantatgetragenen Prothesen können Sie essen, sprechen und lachen, ohne sich über den Halt Gedanken machen zu müssen. Der Zahnersatz wird über Teleskope oder Stege an den Implantaten befestigt.

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Erhalt des Kieferknochens

Implantate belasten den Kieferknochen wie natürliche Zahnwurzeln und verhindern so den Abbau des Kieferknochens.

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Komfort

Implantatgetragene Kronen fühlen sich für sie so an wie ein natürlicher Zahn.

3D Diagnostik – Digitale Volumentomographie (DVT)

In der Implantologie, der Endodontie, der Chirurgie oder in der Parodontologie ist die Diagnostik anhand von 3D-Röntgenbildern wesentlich genauer. Dabei werden, ähnlich wie beim MRT oder CT, Schnittbilder zu einem dreidimensionalen Bild zusammengesetzt. Knochen, Gewebe und Nerven können auf diesen hochauflösenden Bildern umfassend beurteilt und zielgenau therapiert werden. Und dies bei deutlich geringerer Strahlendosis als beim CT, denn es muss keine radiologische Untersuchung in der geschlossenen Röhre vorgenommen werden.

Computergestützte Planung

Mit Hilfe der dreidimensionalen Röntgenaufnahme kann das Implantat digital geplant werden. Dabei wird die “perfekte” Position des Implantats – mit Rücksicht auf die umliegenden anatomischen Strukturen und der späteren Zahnposition – festgelegt. Diese Position wird dann am Tag der Operation anhand einer Schiene, die auf Basis der digitalen Planung erstellt wird, auf die reale Situation übertragen.

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